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    VW-Rückruf in den USA: Mehr als 660.000 Autos müssen in die Werkstätten

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    Wirtschaft
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    Volkswagen beordert wegen eines Problems mit den Scheinwerfern in größerem Stil Autos auf dem US-Markt in die Werkstätten.

    Insgesamt sind demnach 662.185 VW-Fahrzeuge vom Typ Passat und Atlas der Modelljahrgänge 2012 bis 2020 beziehungsweise 2018 bis 2019 vom Rückruf betroffen, teilte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA am Montag in Washington mit.

    Wegen Scheinwerferproblems

    Konkret gehe es um ein womöglich fehlendes Bauteil, was die Scheinwerfereinstellung beeinträchtigen und so unter Umständen zu schlechterer Sicht und erhöhter Unfallgefahr führen könne.

    Das Scheinwerfer-Problem betrifft die sogenannte Blocking Cap. Dabei handelt es sich eine „Blockierungs-Kappe”, die den Scheinwerfer fixiert, nachdem Fabrikarbeiter sein horizontales Ziel bei der Produktion ausgerichtet haben. 

    VW-Werk Wolfsburg(Archivbild)
    © REUTERS / Fabian Bimmer
    Bei den nun zurückgerufenen Fahrzeugen kann es sein, dass diese Blockierung nie installiert wurde und die Scheinwerfer von jedermann in Querrichtung verstellt werden könnten. Und genau dies erlauben die Bundesvorschriften der Vereinigten Staaten nicht.

    Denn entgegenkommende Autofahrer können laut Experten durch eine versehentliche Änderung der horizontalen Position eines Scheinwerfers geblendet werden. Dabei würde das Scheinwerferlicht nicht die kritischen Bereiche der Straße ausleuchten, sondern stattdessen den Straßenrand oder eine angrenzende Fahrspur.

    Volkswagen werde den Scheinwerfer kostenfrei von US-Vertragshändlern durchgeführten Rückruf voraussichtlich am 10. Juli beginnen.

    ai/dpa

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    Rückruf, USA, VW-Konzern