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12:57 18 Juli 2019
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    Hauptstandort der Deutschen Bank in Frankfurt

    Deutsche Bank: Scheidende Vorstände erhalten 26 Millionen Euro Entschädigung

    © AP Photo / Michael Probst
    Wirtschaft
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    Laut einem „Handelsblatt”-Bericht werden drei Vorstände der Deutschen Bank, die die Organisation bis Monatsende verlassen sollen, mit knapp 26 Millionen Euro entschädigt.

    Dem Blatt zufolge geht es um Investmentbanking-Chef Garth Ritchie, Regulierungsvorständin Sylvie Matherat und Privatkundenchef Frank Strauß. Sie sollen 11, 9 beziehungsweise 6 Millionen Euro Abfindung bekommen. Dies soll den allgemeinen Entschädigungsregeln der Deutschen Bank entsprechen, denen zufolge die Summe meistens zwei Jahresvergütungen beträgt. Dies wurde im Geschäftsbericht angegeben, der dem „Handelsblatt” vorlag.

    Zu diesen Informationen wollte die Deutsche Bank gegenüber dem „Handelsblatt” keinen Kommentar abgeben.

    Ein Man verlässst das Büro der Deutschen Bank in London am 8. Juli 2019
    © REUTERS / Simon Dawson
    Der Schritt erfolgt im Rahmen einer drastischen Umstrukturierung, die für die kommenden Jahre geplant ist. Im Zuge des Umbaus hat die Deutsche Bank vor, rund 18.000 Jobs bis 2022 zu streichen, sich aus dem Aktienhandelsgeschäft zurückzuziehen und mehrere Investitionsoperationen aufzugeben. Die radikale Wende soll durch eine Kostensenkung den Finanzriesen aus einer andauernden Krise retten.

    msch/ae/sna

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    Tags:
    Handelsblatt, Entschädigung, Deutsche Bank