12:39 21 Januar 2020
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    In einer Presseerklärung am Mittwoch hat die Europäische Kommission eine allgemein positive wirtschaftliche Wachstumsprognose bekanntgemacht. Zugleich warnt die Behörde vor etlichen Risiken, die eine vorteilhafte Dynamik beeinträchtigen können.

    Dem Bericht zufolge wird 2019 die europäische Wirtschaft bereits ihr siebtes konsekutives Wachstumsjahr erleben. Der Zuwachs in der Eurozone war im ersten Geschäftsquartal stärker als erwartet, was auf eine Vielzahl von Faktoren wie einen milden Winter und eine solide Fiskalpolitik zurückzuführen ist.

    Ein Man verlässst das Büro der Deutschen Bank in London am 8. Juli 2019
    © REUTERS / Simon Dawson
    Trotzdem sind die kurzfristigen Aussichten von einer politischen Ungewissheit sowie globalen Handelsspannungen geprägt. Als Ergebnis verringerte die EU-Kommission ihre Prognose für das Wachstum der Eurozone-BIP auf 1,4 Prozent im Jahr 2020, obwohl es für 2019 bei 1,2 Prozent unverändert bleibt.

    EU-Kommissar für den Euro und den sozialen Dialog Valdis Dombrovskis verweist darauf, dass gespannte zwischenstaatliche Verhältnisse unter anderem eine Schwäche in der Verarbeitungsindustrie schaffen. Bei der EU-Innenpolitik erachtet er einen No-Deal-Brexit als einen wesentlichen Risikofaktor.

    Obwohl ein BIP-Anstieg für alle Mitgliedstaaten prognostiziert sei, werde er sich in einigen Regionen viel deutlicher abzeichnen, meint Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici. Ein robustes Wachstum in Zentraleuropa würde ihm zufolge mit einer Verlangsamung in Deutschland und Italien kontrastieren.

    msch/ae

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    Tags:
    Valdis Dombrovskis, Pierre Moscovici, Brexit, Prognose, Wachstumsdynamik, Wirtschaftswachstum, BIP-Wachstum, Wachstum, Europäische Kommission