03:19 10 Dezember 2019
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    Bau der Gaspipeline Nord Stream 2

    Nord Stream 2: Betreiber legt Stand der Bauarbeiten offen

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    Wirtschaft
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    Die Bauarbeiten für die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 laufen plangemäß. Laut einem Sprecher des Konzerns sind inzwischen mehr als die Hälfte der zur Trasse gehörenden Rohre verlegt worden. Die Position von Dänemark gegenüber dem Projekt bleibt allerdings ein Unsicherheitsfaktor.

    Bis zu vier Kilometer Rohre pro Tag

    Nach Angaben eines Nord-Stream-Sprechers sind bereits rund 65 Prozent aller Rohre verlegt worden. Die zwei auf der Ostsee eingesetzten Spezialschiffe verlegen täglich jeweils dreieinhalb bis vier Kilometer Rohre auf dem Meeresgrund. Das Unternehmen Nord Stream 2 rechnet damit, die neue Trasse zum Jahresende in Betrieb nehmen zu können. 

    Vorerst noch keine Genehmigung für dritte Route

    Nord Stream 2 wartet nach eigenen Angaben noch immer auf eine Baugenehmigung aus Dänemark.

    Derzeit laufe dort ein Antrag für eine dritte Route, die durch die sogenannte ausschließliche Wirtschaftszone verläuft.

    Dort gilt das Seerechtsübereinkommen der Uno.

    Die Betreiber sind deshalb zuversichtlich, dass diese Route genehmigt wird. Die Anhörung habe bereits gezeigt, so der Sprecher, dass es weder technische noch umweltrechtliche Aspekte gibt, die gegen den Bau sprechen.

    Zugleich hat Dänemark ist vor wenigen Tagen die Genehmigung für den Bau eines direkten Konkurrenten von Nord Stream 2 erteilt – der Pipeline Baltic Pipe.

    Diese soll Gas aus Norwegen über Dänemark bis nach Polen transportieren.

    ls/mt

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