19:26 15 August 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    3932
    Abonnieren

    Weißrussland und Russland wollen bis 2021 zu einheitlichen Märkten einzelner Wirtschaftszweige übergehen. Das teilte der weißrussische Wirtschaftsminister Dmitri Krutoj in Minsk gegenüber dem TV-Sender „Belarus 1“ mit.

    „Das Wichtigste ist, dass wir (eine bilaterale Gruppe für Integration) gemeinsame Herangehensweisen an die Arbeit erstellt haben: bis November ‚Roadmaps‘; bis Mitte des kommenden Jahres eine vereinheitliche Gesetzgebung; bereits ab 2021 die Einführung von einheitlichen Regeln jener Märkte, über die wir uns verständigt haben“, sagte der Minister.

    Auf die Frage, um welche Märkte es sich dabei handelt, sagte Krutoj, dies seien der Energie-, Verkehrs-, Agrar- und Industriemarkt.

    „Der Sinn besteht darin, dass ein Betrieb, egal wo er – in Russland oder Weißrussland – angemeldet ist, nach einheitlichen Regeln, aufgrund einer gemeinsamen Verwaltung, einheitlicher Kontrollsysteme und einheitlicher integrierter Informationssysteme arbeiten kann. Im Grunde genommen wird die vereinheitliche Gesetzgebung, über die wir im Rahmen der Roadmaps reden, als Vorbild für diese gemeinsamen Märkte dienen“, betonte Krutoj.

    Ende 2018 hatten sich Minsk und Moskau auf die Bildung einer Arbeitsgruppe geeinigt, die für die Regelung von Problemfragen und die Entwicklung der Integration zuständig ist, sowie Vorschläge für Zusammenarbeit ausgetauscht.

    Zuvor hatte der weißrussische Wirtschaftsminister Dmitri Krutoj erklärt, dass die Positionen der Seiten derweil zu 80 Prozent vereinbart worden seien. Die restlichen Fragen wären von „prinzipiellem Charakter“.

    ns/sb/sna 

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Telefonat Putin – Lukaschenko: Kreml teilt Einzelheiten mit
    Waffenembargo gegen Iran: USA werden „vor nichts haltmachen“
    Proteste in Weißrussland: Lukaschenko will Lage mit Putin besprechen
    Spahn kauft sich mit Ehemann für 4 Mio Euro Villa in Berlin
    Tags:
    Energiemarkt, Weißrussland