04:07 05 Juli 2020
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    Facebook muss nun nach den Datenschutz-Skandalen der vergangenen Jahre die Rekordsumme von fünf Milliarden Dollar zahlen, um Ermittlungen von US-Behörden zu beenden.

    Die Handelsaufsicht FTC setzte zudem weitere Auflagen durch: Unter anderem soll beim Verwaltungsrat des Online-Netzwerks ein zusätzliches Gremium zur Datenschutz-Aufsicht gebildet werden. Dies solle dem Facebook-Gründer und Chef Mark Zuckerberg die bisherige Machtfülle bei Datenschutz-Entscheidungen nehmen, erklärte die FTC am Mittwoch.

    Die Behörde hatte untersucht, ob Facebook mit der Weitergabe von Nutzerdaten an die Analysefirma Cambridge Analytica während des US-Wahlkampfs 2016 gegen ein Datenschutz-Gesetz von 2011 verstoßen hat.

    Datenschutz-Skandal

    Im März 2018 war bekannt geworden, dass Facebook die Daten von Millionen von Nutzern nicht hinreichend geschützt hatte. So soll die Analysefirma Cambridge Analytica Daten von rund 87 Millionen Facebook-Usern abgegriffen haben, um ihre politischen Profile zu US-Wählern anzureichern. Diese Praktik soll insbesondere dem Wahlkampfteam von Donald Trump geholfen haben.

    Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte im US-Kongress und im Europäischen Parlament (EP) Fehler im Zusammenhang mit dem Datenskandal eingeräumt und sich dafür entschuldigt.

    ta/dpa

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    Strafe, Facebook