19:46 21 November 2019
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    Besucher einer Innovationsmesse im chinischen Hangzhou (Archiv)

    Chinesen und Amerikaner steigern Forschung stärker als deutsche Großkonzerne – Studie

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    Wirtschaft
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    Die deutschen Top-Konzerne steigern ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich langsamer als ihre Konkurrenten in China und den USA. Das geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hervor.

    Der Studie zufolge stieg das Innovationsbudget der 35 deutschen Unternehmen, die sich in der Liste der Top-500-Konzerne weltweit platzieren, im vorigen Jahr insgesamt um neun Prozent auf 60 Milliarden Euro. Bei den chinesischen Unternehmen hingegen wurden mit 23 Prozent die stärksten Zuwächse registriert. Die wichtigsten US-Konzerne kamen auf plus zwölf Prozent.

    Das höchstplatzierte deutsche Unternehmen im weltweiten Ranking ist Volkswagen und befindet sich auf dem fünften Platz. Mit jährlichen Forschungsausgaben von 12,1 Milliarden Euro wies der Autokonzern zugleich das höchste Innovationsbudget in Europa aus.

    Die weltweite Nummer eins bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung ist mit umgerechnet 24,4 Milliarden Euro erneut der Waren- und Logistikriese Amazon. Auf Platz zwei liegt demnach unverändert die Google-Muttergesellschaft Alphabet mit 18,2 Milliarden Euro vor dem südkoreanischen Elektronik-Konzern Samsung mit 14,4 Milliarden Euro. Knapp dahinter folgt Microsoft mit 12,5 Milliarden Euro. Alle drei Unternehmen verzeichneten zweistellige Steigerungsraten ihrer Innovations-Ausgaben.

    Der EY-Experte Alexander Kron sagte zu den Ergebnissen der Studie: „Die Digitalisierung hat einen Investitionsboom ausgelöst, der stetig an Dynamik gewinnt. Es wird immer klarer, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zunehmend von ihrer technologischen Leistungsfähigkeit und Innovationskraft bestimmt wird.“ 

    awm/mt/dpa

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    Tags:
    Studie, Deutschland, Entwicklung, Forschung, Ausgaben, Innovationen