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04:53 20 Oktober 2019
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    Den Sanktionen trotzen: Deutschen Pumpenhersteller zieht es nach Russland

    © Foto: Marcus Schenk/Börger GmbH
    Wirtschaft
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    Den nordrhein-westfälischen Pumpenhersteller Börger zieht es auf den russischen Markt: Er hat nun eine Niederlassung in Moskau eröffnet und arrangiert sich mit den Restriktionen aufgrund der von der EU verhängten Sanktionen gegen Russland.

    Der deutsche Pumpenhersteller Börger aus dem nordrhein-westfälischen Borken-Weseke hat eine Niederlassung in Moskau eröffnet. Damit soll der Vertrieb zwischen der weit im Westen gelegenen Exklave Kaliningrad und dem im fernen Osten liegenden Wladiwostok stärker ausgebaut werden.

    Betreut würde die Niederlassung in der russischen Hauptstadt vom Stammsitz des Unternehmens in Weseke, wo auch die gesamte Produktion stattfindet.

    Das Unternehmen ließe sich nicht von den derzeitigen Russland-Sanktionen abschrecken, meldet der Außenwirtschaftsverlag OWC: „Natürlich gibt es Restriktionen, mit denen wir uns arrangieren müssen. Wir haben aber eine erfahrene Exportabteilung, die sich mit dem Thema beschäftigt hat. Die Ausfuhr nach Russland funktioniert meist problemlos“, so Geschäftsführerin Anne Börger-Olthoff. Russland stelle für den Pumpenhersteller einen stark wachsenden Markt dar.

    Das Unternehmen Börger vertreibt Pumpen, Zerkleinerer und Agrartec-Produkte in mehr als 70 Ländern weltweit und erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 80 Millionen Euro.

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    Tags:
    Unternehmen, Sanktionen, Deutschland, Russland