13:33 24 November 2020
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    Am kommenden Dienstag werden die Taunus Sparkasse und die Volksbank Frankfurt ihre erste gemeinsame Filiale eröffnen. Um Kosten zu reduzieren und ungenutzten Zweigstellen vorzubeugen, schließen sich die besagten Filialen der beiden Geldhäuser zusammen. So eine Meldung des Nachrichtenmagazins „Spiegel“.

    Am Freitag veröffentlichte der „Spiegel“ in einem Artikel, dass sich die Filialen der Volksbank Frankfurt und der Sparkasse Taunus im hessischen Sulzbach zusammen tun: Sie eröffnen am kommenden Dienstag eine erste gemeinsam geführte Filiale. Einige Kooperationen zwischen den beiden Banken gäbe es zwar schon, doch mit diesem Projekt fusionieren sie zwei Zweigstellen zu einer.

    Kunden beider Banken sollen demnach in Zukunft nur eine Filiale aufsuchen. Nach Angaben des „Spiegel“, soll die Gemeinschaftsfiliale an vier von fünf Tagen geöffnet sein. Zwei Tage sei die Filiale für die Kunden der Sparkasse geöffnet und die anderen zwei Tage für die Volksbankkunden. Dienstleistungen wie das Abheben von Geld an Automaten sollen für alle Kunden durchgehend verfügbar sein. Die Zusammenarbeit der Konkurrenten werde sich auch ziemlich sicher auf ein Gebiet außerhalb des Taunus-Kreises erstrecken.

    Die Gründe für den Zusammenschluss

    Auch wenn die Banken einen einmaligen Betrag von 5 Millionen Euro investieren, so sparen sie durch diese Gemeinschaftsfiliale jährlich Millionen von Euro. Denn auf Kosten dieser Fusion können Sie mehrere Filialen schließen, die Mitarbeiter jedoch weiterbesetzen, ohne neue rekrutieren zu müssen. Viele Banken in Deutschland leiden nach eigenen Angaben unter steigenden Kosten, sinkendem Ertrag und der fehlenden Bereitschaft von Kunden, persönlich an einen Schalter zu gehen. Da sich die meisten Transaktionen über den Computer oder das Smartphone abwickeln lassen, nimmt die Dringlichkeit, eine Filiale persönlich aufzusuchen, immer mehr ab.

    Allgemein bauten viele Institute in den letzten Jahren ihre Filialnetzte zurück. Betroffen sind auch private Institute wie die Deutsche Bank und die Commerzbank. Beide wollen noch hunderte Filialen aufgeben, obwohl in den letzten Jahren schon viele geschlossen wurden.

    lm

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    Tags:
    Filiale, Fusion, Banken, Volksbank, Sparkasse