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12:21 16 Oktober 2019
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    Iranische Küstenwache (Archivbild)

    Iran setzt Schiff wegen angeblichen Ölschmuggels fest – Bericht

    © REUTERS / West Asia News Agency / Nazanin Tabatabaee
    Wirtschaft
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    Die iranische Küstenwache hat ein Schiff wegen angeblichen Treibstoffschmuggels im Persischen Golf beschlagnahmt und seine zwölf philippinischen Besatzungsmitglieder festgenommen. Dies meldet Reuters unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur ISNA.

    Das Schiff beförderte etwa 284.000 Liter Diesel, teilte die Nachrichtenagentur am Samstag mit.

    Aufgrund starker staatlicher Subventionen und des Verfalls der Währung gehört der Iran zu den Ländern mit den niedrigsten Treibstoffpreisen in der Welt. Teheran kämpft deshalb gegen den Treibstoffschmuggel auf dem Landweg in die Nachbarländer und per See in die Golfstaaten.

    Festnahmen im Golf

    In den vergangenen drei Monaten hat der Iran drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus festgenommen.

    So beschlagnahmte seine Küstenwache am 19. Juli den unter britischer Flagge fahrenden ÖltankerStena Impero“. Das Schiff habe gegen die Seeverkehrsregeln verstoßen, die Warnungen des Militärs ignoriert und die Ortungsvorrichtung ausgeschaltet. Es sei mit einem iranischen Fischerboot zusammengestoßen.

    Iran stellte klar, dass die Beschlagnahmung der „Stena Impero“ nicht als Vergeltung für das Festsetzen des iranischen Supertankers „Grace 1“ durch die Behörden von Gibraltar erfolgt war.

    Der Iran nahm außerdem einen Tanker unter Panama-Flagge und einen irakischen Tanker fest. Panama bestätigte, dass sein Schiff in rechtswidrige Handlungen verwickelt war, während der Irak jegliche Verbindung zu dem zweiten inhaftierten Schiff bestritt.

    msch/sb/rtr

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    Tags:
    Beschlagnahme, Philippinen, ISNA, Persischer Golf, Tanker, Ölschmuggel, Iran