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02:07 12 November 2019
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    Leitung der Pipeline Nord-Stream 2 (Archiv)

    Ex-Kanzler Schröder: Nord Stream 2 sei kein politisches Projekt

    © Sputnik / Ilja Pitalew
    Wirtschaft
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    Das Ringen um Europas Energie – Alles Wichtige zu Nord Stream 2 (60)
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    Das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 enthält nach Ansicht von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder keine Politik. Das sei ein ökonomisches Projekt, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Betreibergesellschaft Nord Stream 2 AG am Donnerstag in Moskau.

    In der Marktwirtschaft, zu der auch EU-Länder gehörten, hätten Privatinvestoren das Sagen, sie entschieden darüber, was getan werden solle und was nicht. Der Aufsichtsrat habe den Beschluss gefasst, das Projekt blicke einer guten Zukunft entgegen, es werde gewinnbringend sein, sagte Schröder.

    Zuvor hatte sich die dänische Politikerin Margrethe Vestager – die künftige Vizevorsitzende der EU-Kommission – gegen Nord Stream 2 ausgesprochen.

    „Das ist kein europäisches Projekt“, sagte die scheidende EU-Wettbewerbskommissarin in dieser Woche.

    Zugleich erinnerte sie daran, dass es bereits auf dem Grund der Ostsee eine Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland verlegt ist. „Der Bau einer weiteren Leitung parallel zu Nord Stream 1 wäre sinnlos“, betonte sie.

    Dänemark ist das einzige Anrainerland, das den Bau der Gaspipeline in seinem Territorialgewässer bisher nicht genehmigt hat.

    am/

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    Themen:
    Das Ringen um Europas Energie – Alles Wichtige zu Nord Stream 2 (60)
    Tags:
    Nord Stream 2, Margrethe Vestager, Gerhard Schröder, Dänemark, Deutschland, Russland