22:03 26 Januar 2020
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    Der Münchener Technologiekonzern Siemens hat mit dem Elektrizitätsministerium des Irak eine Vereinbarung über den Wiederaufbau von zwei Kraftwerken in der Stadt Baiji der nordirakischen Provinz Salah ad-Din unterzeichnet. Das teilte die Agentur Reuters am Samstag mit.

    Demnach tritt der ägyptische Baukonzern Orascom als Partner bei dem Projekt auf. Nach dem Wiederaufbau werde die Gesamtkapazität der beiden Kraftwerke Baiji-1 und Baiji-2 etwa 1,6 Gigawatt betragen.

    Die beiden Kraftwerke unweit der Stadt Baiji, wo sich Ölraffinerien befinden, liegen etwa 200 Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad. Sie wurden von der Terrormiliz „Islamischer Staat“*, die einen Teil der Provinz Salah ad-Din kontrolliert hatte, stark beschädigt.

    Siemens hat nach eigener Auskunft seine Präsenz im Irak ausgeweitet und ist dort an über 20 Orten aktiv. Ende April hatte das Unternehmen eine Rahmenvereinbarung zum Wiederaufbau der Stromversorgung im Irak besiegelt. Dies könnte dem Unternehmen Aufträge in Milliardenhöhe bringen.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    ns/sb/rtr

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    Tags:
    Reuters, Terrormiliz Daesh, Wiederaufbau, Kraftwerke, Ägypten, Deutschland, Irak