17:36 23 Januar 2020
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    Die EU-Wettbewerbshüter haben die Strommarktfusion zwischen Teilen von RWE und Eon unter Auflagen erlaubt.

    Die beiden Konzerne mit Sitz in Essen wollen die RWE-Tochter Innogy zerschlagen und ihre Geschäftsfelder komplett neu aufteilen. Eon soll dabei die Netze und das Endkundengeschäft von Innogy erhalten, RWE die erneuerbaren Energien von Innogy und Eon.

    RWE wird zum Produzenten und Großhändler von Strom. Eon, künftig ohne eigene Kraftwerke, will sich auf den Transport und Verkauf von Strom, Gas und Energiedienstleistungen an Haushalte und Unternehmen konzentrieren.

    Neu ist auch: Beide Unternehmen sind künftig geschäftlich eng miteinander verbunden. Denn RWE erhält im Zuge des Tauschgeschäfts eine Beteiligung von 16,7 Prozent an Eon und kann so von dessen Dividenden profitieren.

    „Privat- und Geschäftskunden in Europa müssen Strom und Gas zu wettbewerbsfähigen Preisen beziehen können. Wir können heute die Übernahme von Innogy durch E.on genehmigen, weil die Verpflichtungszusagen von E.on sicherstellen, dass der Zusammenschluss in den Ländern, in denen diese Unternehmen tätig sind, nicht zu einer geringeren Auswahl und höheren Preisen führen wird“, so Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

    ak/ae/dpa

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    Deal, RWE, Energie, EU, Brüssel