21:04 14 November 2019
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    Ein Mann mit dem Traktor auf Kuba (Archiv)

    Spritmangel wegen US-Sanktionen: Kuba ordnet Einsatz von Ochsen an

    © AP Photo / Javier Galeano
    Wirtschaft
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    Kuba geht der Dieseltreibstoff für Traktoren aus. Nun sollen Ochsen die Arbeit übernehmen. Insgesamt dürften 4000 Gespanne bei der Ernte von Zuckerrohr und anderen Lebensmitteln zum Einsatz kommen. Staatschef Miguel Díaz-Canel macht die US-Sanktionen für Spritengpässe verantwortlich.

    Der Gebrauch von rund 4000 Ochsengespannen beim Anbau von Zuckerrohr und anderen Lebensmitteln sei in Kuba beschlossen worden, zitierten Staatsmedien den Präsidenten der kubanischen Zuckerbehörde Azcuba, Julio García Pérez. Außerdem soll weniger Dünger importiert und stattdessen Nebenprodukte der Zuckerherstellung benutzt werden.

    Verantwortlich für die Kraftstoffengpässe, vor allem beim Diesel, seien die verschärften Sanktionen der USA. Das hatte der Staatschef der sozialistischen Karibikinsel, Miguel Díaz-Canel, eine Woche zuvor mitgeteilt. Washington setze Reedereien unter Druck, um die Versorgung der rund elf Millionen Einwohner zählenden Insel per Schiff zu verhindern, sagte der Präsident.

    Öllieferungen aus Venezuela stocken

    Auch die Krise in Venezuela setzt den Kubanern zu: Kuba erhält Öl von seinem Verbündeten im Austausch für die Dienste entsandter Ärzte und verkauft dieses, um sich Devisen zu beschaffen. Die Öllieferungen aus dem südamerikanischen Land sind aber aufgrund der politischen Krise stark zurückgegangen.

    Trump hat Obamas Lockerungspolitik gegenüber Kuba zurückgedreht. Begründet wird dies mit der „Unterdrückung der Menschen Kubas“ und der Unterstützung von Venezuelas sozialistischem Präsidenten, Nicolás Maduro, durch Kuba.

    bs/dpa

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    Tags:
    Diesel, Ochse, Sanktionen, Kuba