21:25 21 Januar 2020
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    In den vergangenen Jahren hat Ostdeutschland einem Regierungsbericht zufolge wirtschaftlich deutlich aufgeholt.

    „Die Wirtschaftskraft Ostdeutschlands ist von 43 Prozent im Jahr 1990 auf 75 Prozent des westdeutschen Niveaus im Jahr 2018 gestiegen und entspricht damit nahezu dem Durchschnitt der Europäischen Union“, heißt es im neuen Jahresbericht der Bundesregierung zur Deutschen Einheit, aus dem das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zitiert.

    2018 hatte es noch geheißen, die Wirtschaftskraft der neuen Bundesländer verharre mit 73,2 Prozent in etwa auf dem Vorjahresniveau. Das Bundeskabinett will über den neuen Bericht kommenden Mittwoch beraten.

    Löhne, Gehälter und verfügbare private Einkommen erreichen dem Bericht zufolge inzwischen etwa 85 Prozent des westdeutschen Niveaus. Bedenke man die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in Ost und West, so sei der Abstand noch geringer.

    Die Regierung zieht laut RND-Bericht eine positive Bilanz der Entwicklung nach 1989: „Das Zusammenwachsen Deutschlands und die Angleichung der Lebensverhältnisse sind seither weit vorangekommen.“ Belastet sei der Osten durch die zurückliegende Abwanderung vor allem junger Menschen sowie den Geburtenrückgang der 1990er Jahre.

    ta/sb/dpa

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