05:44 17 Februar 2020
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    Der schwächelnde Maschinenbauer Gea verschärft mit weiteren Stellenstreichungen den Sparkurs und stellt für die kommenden Jahre nur moderates Wachstum in Aussicht.

    Anstatt der bisher im Raum stehenden bis zu 220 Vollzeitstellen sollen bis Ende 2020 rund 800 Arbeitsplätze gestrichen werden, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Zudem sollen Jobs aus Hochlohnländern etwa nach Osteuropa verlagert werden.

    Bis 2022 soll der Umsatz jährlich zwischen zwei und drei Prozent zulegen und damit weniger stark als laut den im Februar gekappten alten Mittelfristzielen. Gea will auch Konzernteile verkaufen. Durch die Bündelung des Einkaufs allein sollen ab 2023 die Kosten um 50 Millionen Euro niedriger liegen.

    Zuvor war berichtet worden, dass fer kriselnde Zulieferer Continental ein Sanierungsprogramm auflegte, von dem etwa ein Zehntel der weltweit rund 244.000 Arbeitsplätze betroffen sei. Im Zuge der vom Aufsichtsrat eingeleiteten Veränderungen seien binnen zehn Jahren voraussichtlich bis zu 20.000 Arbeitsplätze betroffen, teilte der Dax-Konzern aus Hannover am Mittwoch im Anschluss an eine Sitzung des Aufsichtsrats mit, darunter etwa 7.000 der mehr als 62.000 Jobs in Deutschland. Auch betriebsbedingte Kündigungen schließt Conti nicht aus.

    ai/dpa/rtr

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    Tags:
    Sparkurs, Stellenabbau, Maschinenbau