11:23 13 August 2020
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    Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) und Singapur haben am Dienstag in der armenischen Hauptstadt Eriwan ein Abkommen über die Bildung einer Freihandelszone geschlossen.

    Der Unterzeichnung wohnten die Spitzenpolitiker der EAWU-Teilnehmerstaaten sowie Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong bei.

    Mitte September hatte die Handelsministerin der Eurasischen Wirtschaftskommission, Weronika Nikischina,  gesagt, die Freihandelszone mit Singapur werde eine komplizierte Form haben. Sie werde nicht nur den Handel mit Waren, sondern auch den mit Dienstleistungen und Investitionen betreffen.

    „Im Ergebnis dieser Besonderheit ist die Unterzeichnung eines Pakets aus sieben verschiedenen Abkommen vorgesehen. Wir signieren am 1. Oktober in Eriwan das erste der sieben Abkommen – ein gemeinsames Abkommen über Waren. Dann folgen bilaterale Abkommen über Dienstleistungen und Investitionen“, hatte Nikischina erläutert.

    Eurasische Wirtschaftsunion

    Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) ist eine internationale Integrationsvereinigung, der die Zollunion und der Gemeinsame Wirtschaftsraum zugrunde liegen und die seit 1. Januar 2015 gültig ist. Der EAWU gehören Russland, Armenien, Weißrussland, Kasachstan und Kirgistan an.

    ns/mt/sna

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    Tags:
    Errichtung, Freihandelszone, Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU), Singapur