22:47 17 Februar 2020
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    Die neue geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, hat auf eine komplizierte Lage in der Weltwirtschaft hingewiesen. Die globale Wirtschaft wachse zu langsam, die korporativen Schulden stiegen beachtlich, die Insolvenzgefahr sei extrem groß, sagte sie am Dienstag in Washington.

    „Noch vor zwei Jahren war die Weltwirtschaft synchron und beständig gewachsen. Derzeit bleibt die Entwicklung zwar synchron, aber das Wachstum verlangsamt sich… Dieser Trend bedeutet, dass die Wirtschaft 2019 so langsam steigen wird, wie seit zehn Jahren nicht mehr“, sagte Georgiewa.

    Als Hauptgrund für diese Entwicklung nannte die IWF-Chefin globale Handelskriege.

    Zuvor hatte der Minister für Wirtschaftsentwicklung Russlands, Maxim Oreschkin, empfohlen, nicht allzu viel Aufmerksamkeit dem Abwärtstrend an den US-Börsen zu schenken, sondern vielmehr die Dynamik der Weltwirtschaft zu beachten, deren Wachstum sich zum Jahresende verlangsamen dürfte.

    Die globale Wirtschaft ist durch die von den USA initiierten Handelskriege etwa mit China und der Europäischen Union sowie durch die Ungewissheit des Brexit stark belastet.

    am/

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    Tags:
    Probleme, Weltwirtschaft, Kristalina Georgiewa, Internationaler Währungsfonds (IWF)