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05:44 22 Oktober 2019
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    Gebiet Leningrad senkt 2020 Steuern für Investoren – auch für die aus Deutschland

    © Sputnik / Alexey Danitschew
    Wirtschaft
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    Neue Investoren, darunter aus Deutschland, die im kommenden Jahr im Gebiet Leningrad mit einem Startkapital ab 50 Mio. Rubel in Projekte einsteigen, können mit steuerlicher Hilfe seitens der regionalen Behörden rechnen.

    Darüber informierte der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, bei einem Treffen mit den Chefs der Unternehmen, Mitgliedern der Russisch-Deutschen Außenhandelskammer, zu der 900 deutsche und russische Unternehmen gehören.

    „Wir treten nicht auf der Stelle, wir vervollkommnen das System der Steuerermäßigungen. Ab 2020 werden wir ihnen zur Unterstützung der neu geschaffenen Industrieunternehmen den Status eines regionalen Investitionsprojekts gewähren“, sagte Drosdenko.

     

    Laut dem Gouverneur wird der den deutschen Investoren vorgestellte Gesetzentwurf „Über Maßnahmen zur Förderung bei der Umsetzung der regionalen Investitionsprojekte im Gebiet Leningrad“ am 1. Januar 2020 in Kraft treten.

    „Die Teilnehmer der regionalen Investitionsprojekte werden eine auf 10 Prozent verringerte Gewinnsteuer bekommen, die in den regionalen Haushalt zu zahlen ist. Die Dauer der speziellen Steuerregeln wird durch einen Artikel des russischen Steuergesetzbuchs bis 1. Januar 2027 bzw. Erreichen der bereitgestellten Steuerermäßigungen von 50 Prozent der Kapitaleinlagen im Rahmen des Investitionsprojekts festgelegt“, so Drosdenko.

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    Tags:
    Steuer, Investitionen, Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK), AHK, Russland, Deutschland, St. Petersburg