02:51 21 November 2019
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    Sapsan-Schnellzug der russischen Eisenbahn (Archiv)

    Schnellzug zwischen Schwesterstädten Hamburg und St. Petersburg: Erste Details des Projekts gelüftet

    © Sputnik / Maxim Blinow
    Wirtschaft
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    Der Staatssekretär der russisch-weißrussischen Union, Grigori Rapota, hat gegenüber der russischen Zeitung „Iswestija“ am Rande des 12. Eurasischen Wirtschaftsforums in Verona das Projekt einer Schnellfahrstrecke zwischen St. Petersburg und Hamburg über Minsk besprochen. Das Gespräch ist am Freitag in der Online-Ausgabe des Blattes erschienen.

    Im Projekt ist laut Grigori Rapota die Rede von einer eigens gebauten Strecke, die die zwei Schwesterstädte St. Petersburg und Hamburg verbinden soll. Sie wird über Polen führen und sowohl für den Personen- als auch Güterverkehr eingesetzt.

    Milliardenschweres Projekt

    Der Bau soll überwiegend aus nichtstaatlichen Mitteln finanziert werden. Die Kosten werden auf 30-40 Milliarden US-Dollar eingeschätzt und sollen innerhalb von sieben bis zwölf Jahren eingespielt werden können.

    Derzeit wird an der Idee des Projektes konkreter gearbeitet, so Rapota. Konsultationen mit russischen und weißrussischen Behörden, mit der deutschen Business-Szene und Hamburger Vertretern wurden durchgeführt.

    „Das deutsche Business sagt: ‚Das ist gut, wir vermuten, das Projekt ist wirtschaftlich ergiebig, Kalkulationen müssen jedoch angestellt werden‘“.

    Außerdem betonte der Staatssekretär, es sei nötig, „sich ganz sicher zu werden, dass alle potentiellen Teilnehmer das Projekt politisch positiv wahrnehmen“.

    Schnellfahrstrecke

    Bei einer Schnellfahrstrecke handelt es sich um eine zweigleisige Schienenstrecke für den Eisenbahnverkehr, auf der Fahrgeschwindigkeiten von mindestens 200 bis 400 Stundenkilometer möglich sind. Die erste Schnellfahrstrecke in Russland wird zwischen Moskau und St. Petersburg geplant.

    mo/tm

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    Tags:
    St. Petersburg, Hamburg, Russland, Deutschland