22:46 16 November 2019
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    US-Dollar (Symbolbild)

    US-Staatsverschuldung erreicht neues Rekordhoch

    © Sputnik / Witalij Timkiw
    Wirtschaft
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    Die Staatsverschuldung der USA hat im Laufe von zehn Monaten einen neuen Rekordwert erreicht und ist seit der Amtseinführung von Donald Trump auf etwa 16 Prozent gewachsen, berichtet die Zeitung Hill unter Verweis auf das US-Finanzministerium.

    „Die ausstehende Staatsverschuldung der US-Regierung hat zum ersten Mal in der Geschichte 23 Billionen Dollar (20,5 Billionen Euro) überschritten“, schreibt die Zeitung.

    Laut dem CEO der Peter G. Peterson Foundation, Michael A. Peterson, ist das ein erschreckender Meilenstein für die amerikanische Wirtschaft und die nächste Generation.

    „In einer starken Wirtschaft ist es besonders unklug und unnötig, Schulden anzuhäufen“, fügte Peterson hinzu.

    Nach Angaben der Zeitung hat die US-Regierung im Finanzjahr 2019 376 Milliarden US-Dollar darauf verwendet, um Zinsen auf Staatsschulden zu zahlen, was fast der Hälfte des Verteidigungsbudgets entspricht und höher ist als der Betrag, der für Bildung, Landwirtschaft, Verkehr und Wohnungsbau insgesamt ausgegeben wurde.

    Das Haushaltsdefizit der US-Regierung betrage im Finanzjahr 2019 984 Milliarden US-Dollar (885 Milliarden Euro) und werde voraussichtlich in den kommenden Jahren noch steigen.

    Vor zehn Monaten, im Februar 2019, hatte die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten zum ersten Mal in der Geschichte die Marke von 22 Billionen Dollar überschritten. Zudem war die Staatsverschuldung in den zurückliegenden elf Monaten um mehr als eine Billion US-Dollar gewachsen. Beim Amtsantritt von Präsident Donald Trump am 20. Januar 2017 waren es noch 19,95 Billionen Dollar.

    aa/mka

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    Tags:
    Wirtschaft, Defizit, Zinsen, Rekord, Staatsverschuldung, USA