10:14 23 Januar 2020
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    Die Verlagsgruppe Axel Springer macht schwierige Zeiten durch. Laut den Herausgebern von „Bild“ und „Welt“ sind die Erlöse um 2,7 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro gesunken. Einen Grund für den Rückgang sieht der Konzern in Kosten für den Konzernumbau. Das berichtet „Der Standard“ am Mittwoch.

    In den ersten neun Monaten des 2019 hat Springer schlechte Zahlen zu verbuchen. Von Januar bis September sanken die Erlöse um 2,7 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro, der bereinigte Gewinn (Ebitda) fiel um knapp 19 Prozent auf 440 Millionen Euro.

    Den Herausgebern von „Bild“ und „Welt“ zufolge hat Springer „trotz der schwächer als erwartet verlaufenen Erlösentwicklung" und der konjunkturellen Abkühlung weiter investiert und Geld in Zukäufe angelegt.

    Konzernchef Mathias Döpfner bekräftige, dass die Berliner Weltmarktführer bei digitalem Journalismus und im Geschäft mit Job- und Immobilienportalen („digitalen Classifieds“) werden wollen. Nach Vollzug des Übernahmeangebots mit KKR als Partner werde sich der Konzern auf die Beschleunigung seiner Wachstums- und Investitionsstrategie konzentrieren. Der US-Finanzinvestor soll mit rund 2,9 Milliarden Euro bei Springer einsteigen und helfen, Übernahmen zu finanzieren.

    Das Medienhaus stehe zudem vor einer Restrukturierung und einem – noch nicht genau bezifferten – Stellenabbau. Diese Faktoren würden sich auf die Bilanz auswirken. 

    Nach eigenen Prognosen rechnet Springer mit einem Umsatzminus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

    mka/gs

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    Tags:
    Restrukturierung, Umsatz, Springer-Verlag