03:12 26 Februar 2020
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    Der russische Gaskonzern Gazprom hat seinem ukrainischen Vertragspartner Naftogaz eine Verlängerung des Transitabkommens um ein Jahr angeboten. Alternativ schlägt das Unternehmen einen neuen Vertrag unter Berücksichtigung der Nachfrage in Europa vor.

    Gazprom setzt auf eine gegenseitige Rücknahme von Gerichtsklagen als Grundvoraussetzung für die Fortsetzung des Gastransits durch die Ukraine nach Europa.

    „Das Angebot von Gazprom sieht als notwendige Bedingungen für die Verlängerung des bestehenden Vertrags oder für den Abschluss eines neuen Abkommens vor, dass beide Parteien auf alle Ansprüche bei internationalen Schiedsverfahren gegenseitig verzichten und alle Gerichtsverfahren eingestellt werden“, heißt es.

    Gazprom fordert außerdem die Annullierung einer Geldstrafe, die die ukrainische Antimonopolbehörde aufgrund des angeblichen Wettbewerbsverstoßes gegen den Konzern verhängt hatte. Als weitere Bedingung sollte Naftogaz seinen Antrag auf Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bei der EU-Kommission zurückziehen.

    Der aktuelle Gastransitvertrag läuft am 31. Dezember 2019 ab. In Kiew wurde erklärt, dass man mit seiner Verlängerung um ein Jahr nicht einverstanden sei, da man eine langfristige Vereinbarung anstrebe.

    jeg/mt/sna

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    Tags:
    Verlängerung, Vertrag, Gastransit, Naftogaz, Gazprom, Ukraine, Russland