03:12 26 Februar 2020
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    Die BMW Group baut laut ihrer Pressemitteilung die Kooperation mit den Batteriezellherstellern CATL (Contemporary Amperex Technology Co. Limited) sowie Samsung SDI aus und sichert sich damit einen langfristigen Bedarf an Batteriezellen.

    Demnach steigt das für die Jahre 2020 bis 2031 geplante Auftragsvolumen für den chinesischen Hersteller CATL von vier Milliarden auf 7,3 Milliarden Euro.  

    „Wir haben die Ansiedlung von CATL in Deutschland intensiv unterstützt und begleitet“, so Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk.

    Mit Samsung SDI wurde dabei ein Vertrag im Wert von 2,9 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2031 geschlossen.

    „Damit sichern wir langfristig unseren Bedarf an Batteriezellen. Jede Zellgeneration wird im globalen Wettbewerb an den technologisch und betriebswirtschaftlich führenden Hersteller vergeben. So haben wir zu jeder Zeit Zugang zur bestmöglichen Zelltechnologie“, erläuterte Wendt.

    Lithium und Kobalt

    Eine wachsende Rolle spielt für BMW der Einkauf der Rohstoffe. Das Unternehmen will demnach Lithium und Kobalt selbst beziehen und den Herstellern der Batteriezellen zur Verfügung stellen. Kobalt soll laut dem Autobauer aus Minen in Australien und Marokko stammen, Lithium unter anderem aus Australien. Dabei würden Umweltstandards und Menschenrechte eingehalten.

    Darüber hinaus verzichtet die BMW Group ab der fünften Generation der Elektroantriebe ab 2021 komplett auf den Einsatz von seltenen Erden. „Damit machen wir uns unabhängig von deren Verfügbarkeit“, so Wendt.

    ak/ae/dpa

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    Tags:
    Lithium, Vertrag, Batterie, Samsung, BMW