00:29 23 Januar 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    4729
    Abonnieren

    Das Energieunternehmen E.ON wird nach eigenen Angaben auf dem Gelände des Papierkonzerns UPM bei Köln ein Biomassekraftwerk bauen.

    Die Anlage mit einer elektrischen Leistung von 20 Megawatt und einer thermischen Feuerleistung von 87 Megawatt soll das UPM Papierwerk mit Energie versorgen.

    „Gemeinsam mit UPM werden wir zeigen, dass eine wirtschaftliche und verlässliche, nahezu CO2-neutrale Energieversorgung eines energieintensiven Industriebetriebs möglich ist“, sagte E.ON-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger am Donnerstag.

    Die Anlage soll den Konzern 110 Millionen Euro kosten.

    E.ON arbeitet mit UPM bereits an deren Standort im bayerischen Plattling zusammen, wo die dortige Papierfabrik mit einem Gas- und Dampfkraftwerk versorgt wird.

    Stellenabbau: E.ON streicht 5000 Arbeitsplätze

    Mitte September war bekannt geworden, dass die EU-Kommission einen Deal von E.ON und dem Energieversorgungskonzern RWE genehmigt hatte, nach dem die RWE-Tochter Innogy zerschlagen und die Geschäftsfelder der beiden Firmen neu aufgeteilt werden sollten. E.ON erwarb also einen Anteil von 86,8-Prozent an Innogy, RWE erhielt eine Beteiligung von 16,7 Prozent an E.ON.

    Vor einer Woche berichteten die  deutschen  Medien, dass  E.ON nach der Übernahme von Innogy weltweit bis zu 5000 Arbeitsplätze streicht. Allein in Essen und in Dortmund sollen jeweils bis zu 800 Arbeitsstellen wegfallen.

    asch/ae/rtr

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Wegen Basilika von St. Anne: Macron schreit Polizisten in Israel wütend auf Englisch an – Video
    Habeck gegen Trump – Alle gegen Habeck
    Was steht für NWO? Russlands Jagdbomber Su-34 kriegt mehr Kampfwert
    Von hier aus startete die Drohne, die Soleimani tötete: Sizilien als US-Kriegsfront im Mittelmeer