11:29 10 Juli 2020
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    Nach der Übernahme des Energiekonzerns Innogy will der größte deutsche Stromversorger Eon bei dessen neuer britischer Tochter NPower einen gravierenden Stellenabbau vornehmen. Dies gab E.ON-Chef Johannes Teyssen am Freitag bekannt.

    Das britische Unternehmen befinde sich in einer „kritischen und untragbaren wirtschaftlichen Situation“, teilte Innogy am Freitag kurz nach der Bekanntgabe der Zahlen von E.ON mit. Auch für E.ON läuft es in Großbritannien schon länger schlecht. Insgesamt 400.000 Kunden hatte der Konzern dort in den ersten sechs Monaten des Jahres verloren.

    Daher plane E.ON im Vereinigten Königreich eine Neuordnung seines Vertriebs, um dort aus den Verlusten herauszukommen, erklärte Teyssen.

    Ein Großteil der derzeit 5800 Stellen bei NPower sollen also gestrichen werden.

    E.ON will die Haushalts- und kleineren Gewerbekunden von NPower künftig über E.ON UK auf einer gemeinsamen Plattform betreuen. Außerdem wolle man in Großbritannien weiter die Kosten senken, hieß es. Das Unternehmen wolle insgesamt in Großbritannien bis 2022 ein deutlich positives Ergebnis erreichen.

    Der E.ON-Konzern erzielte in den ersten neun Monaten ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 2,2 Milliarden Euro und einen bereinigten Überschuss von 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei 23,6 Milliarden Euro.

    asch/ae/dpa

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    Tags:
    Arbeitsplätze, Stellenabbau, E.ON, Großbritannien, Deutschland