09:47 18 Januar 2020
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    Der Iran, Malaysia, die Türkei und Katar ziehen als Absicherung gegen zukünftige wirtschaftliche Sanktionen in Betracht, untereinander in Gold und einem Tauschhandelssystems zu handeln. Dies verkündete der malaysische Premierminister Mahathir Mohamad am Samstag.

    Am Ende eines Gipfels in Malaysia lobte Mahathir den Iran und Katar für den Widerstand gegen Wirtschaftsembargos und sagte, es sei angesichts künftiger Bedrohungen wichtig, dass die muslimische Welt selbstständig sei.

    Die mit den Vereinigten Staaten verbündeten arabischen Staaten Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain und Ägypten brachen vor etwa zweieinhalb Jahren die diplomatischen und handelspolitischen Beziehungen zu Katar ab. Der Iran wurde schwer getroffen, nachdem die USA letztes Jahr Sanktionen gegen ihn verhängt hatten.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
    © REUTERS / Murat Cetinmuhurdar / Presidential Press Office / Handout
    In diesem Zusammenhang schlug Mahathir vor, die Idee zu prüfen, in Gold und einem Tauschhandelssystem Handel zu treiben. Er äußerte dazu die Hoffnung, dass ein solcher Plan umgesetzt werden könnte.

    Der Gipfel, der in Kuala Lumpur ausgetragen wird, erntete Kritik wegen angeblicher Untergrabung der in Saudi-Arabien ansässigen Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), die 57 Staaten mit muslimischer Mehrheit vertritt. Malaysia teilte mit, dass alle OIC-Mitglieder zu dem Gipfel eingeladen worden seien, aber nur etwa 20 gekommen seien.

    msch/mt/rtr

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    Tags:
    Gold, Austausch, Mahathir Mohamad, Türkei, Malaysia, Iran, Katar