10:26 28 November 2020
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    Radioaktive Abfälle aus einer britischen Wiederaufarbeitungsanlage dürfen im Zwischenlager Biblis in Südhessen aufbewahrt werden, wie das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) am Montag mitteilte.

    „Der Betreiber des Zwischenlagers, die Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ), hat die dafür notwendigen atomrechtlichen Sicherheitsanforderungen erfüllt“, zitierte die Deutsche Presse-Agentur aus der Mitteilung.

    Um die sechs Behälter mit Abfällen im britischen Sellafield zurücknehmen, fehlt den Angaben zufolge noch eine Transportgenehmigung.

    Kernbrennstoff wird auch in Frankreich aufgearbeitet

    Deutsche Energieversorger ließen bis 2005 ihren ausgedienten Kernbrennstoff in Großbritannien und Frankreich aufarbeiten. Die dabei entstandenen flüssigen Abfälle wurden in Glas geschmolzen und zurück transportiert. Die meisten kamen ins Zwischenlager Gorleben in Niedersachsen. Aber seit 2013 müssen die verbliebenen Abfälle unmittelbar an den Standorten der Kernkraftwerke zwischengelagert werden - auch im mittlerweile stillgelegten AKW Biblis.

    Transport von Behältern nach Biblis beantragt

    In diesen Zwischenlager ist die Aufbewahrung von maximal 135 Behältern mit hochradioaktiven Abfällen gestattet. Inklusive der neuen Behälter mit den verglasten Abfällen würden dort 27 Behälter weniger stehen als ursprünglich geplant. Für den Rücktransport der Abfälle von Großbritannien nach Südhessen hat laut Bundesamt eine Transportfirma bereits einen Antrag gestellt.

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    Tags:
    Großbritannien, Endlagerung, Kernbrennstoff, Atomkraftwerk Biblis, Deutschland