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    US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 (44)
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    Russland hat laut dem russischen Energieminister Alexander Novak die Möglichkeit, Nord Stream 2 mit eigenen Mitteln fertigzubauen, wenn dies das schweizerische „Allseas“ nicht zustande bringen könne. Die organisatorischen Fragen können ihm zufolge binnen einiger Monate gelöst werden. Dies teilte Novak gegenüber der Presse am Donnerstag mit.

    „Wenn ‚Allseas‘ nicht imstande sein sollte, das Projekt im Rahmen der Erläuterungen des US-Finanzministeriums zu Ende zu bringen, haben wir die Möglichkeit, es mit eigenen Mitteln fertigzustellen“, sagte er.

    „Dafür müssen einige zusätzliche organisatorische Arbeiten durchgeführt werden. Ich denke, dass innerhalb von ein paar Monaten diese Arbeit abgeschlossen sein wird“, ergänzte der Minister.

    Novak bestätigte, dass Nord Stream 2 im Jahr 2020 in Betrieb genommen werde.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte am 20. Dezember den Verteidigungsetat für das Jahr 2020 unterschrieben, der unter anderem Sanktionen gegen die Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream vorsieht. Die USA forderten von den Unternehmen, die sich mit der Verlegung der Rohre befasst haben, den Bau unverzüglich einzustellen. Das Unternehmen „Allseas“, das sich mit der Verlegung von Nord Stream 2 beschäftigt, hatte seine Arbeit unterbrochen.

    ek/mt/sna

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    Verteidigungsetat, US-Sanktionen, Allseas Group, Turkish Stream, Nord Stream 2