05:22 14 Juli 2020
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    Russlands Energieministerium erwartet laut seinem Chef Alexander Novak, dass die Gaspipeline Nord Stream 2 bis Ende des Jahres 2020 in Betrieb genommen wird.

    „Bis Ende 2020 wird Nord Stream 2 in Betrieb genommen“, sagte Novak.

    Das Schiff „Akademik Cherskiy“ kann laut Russlands Energieminister – als Alternative (zu Schiffen des Unternehmens „Allseas“ – Anm. d. Red.) – Nord Stream 2 fertigbauen.

    Der Gazprom-Rohrverleger „Akademik Cherskiy“ sei eine der Varianten für den Fertigbau von Nord Stream 2, allerdings werde eine gewisse Zeit für die zusätzliche Vorbereitung des Schiffs erforderlich sein. Dies teilte Energieminister Alexander Novak gegenüber der Presse mit.

    Das Schiff befindet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Hafen von Nachodka (einer fernöstlichen Großstadt Russlands an der Nachodka-Bucht des Japanischen Meeres).

    „Eine der Varianten ist das Schiff im Fernen Osten, doch es wird eine gewisse Zeit für die zusätzliche Vorbereitung erforderlich sein“, kommentierte Novak mögliche Wege für die Fertigstellung des Projekts.

    Das Projekt Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Gaspipeline-Strängen mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von Russlands Küste über die Ostsee bis nach Deutschland vor. Teilnehmer des Projektes sind unter anderem europäische Firmen. Gazprom hatte zuvor mehrmals erklärt, dass geplant werde, die Gaspipeline im Jahr 2019 fertigzubauen.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte am 20. Dezember einen Verteidigungsetat für das Jahr 2020 unterschrieben, der unter anderem Sanktionen gegen die Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream vorsieht. Die USA forderten von den Unternehmen, die ihre Verlegung durchführen, den Bau unverzüglich einzustellen. Das schweizerische Unternehmen „Allseas“, das sich mit der Verlegung der Rohre für Nord Stream 2 in der Ostsee befasst, hat bereits seine Arbeit unterbrochen.

    ek/mt

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    Tags:
    Donald Trump, Verteidigungsetat, Turkish Stream, Nord Stream, Gazprom