01:20 20 Januar 2020
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    Griechenland und Nordmazedonien haben das erste russische Gas über die Gaspipeline Turkish Stream bekommen. Dies teilte der Chef von Bulgartransgaz, Wladimir Malinow, in einem Interview mit dem bulgarischen Rundfunksender BNR mit.

    Am 1. Januar starteten die Lieferungen des russischen Energieträgers über diese Gasleitung nach Bulgarien. Nach vorläufigen Einschätzungen werde dies Sofia ermöglichen, etwa 40 Millionen Euro zu sparen.

    Wie Malinow betonte, erfolge der Gasimport über den neuen Punkt „Strandzha 2“ an der Grenze zur Türkei.

    Nach seinen Worten seien die Kapazitäten der Transbalkan-Gaspipeline, welche nun der Turkish Stream ersetzen werde, nach dem Stand vom Jahresanfang nicht eingesetzt. Dabei könnten die bulgarischen Behörden bei Bedarf auch die Kapazitäten dieser Gaspipeline nutzen.

    Turkish Stream

    Das Projekt sieht den Bau von zwei Gaspipeline-Strängen vor. Der erste Strang gewährleistet die Gaslieferungen in die Türkei, der zweite – nach Süd- und Südosteuropa.

    Im November hatte Gazprom die beiden Stränge mit Kraftstoff gefüllt. Die offizielle Inbetriebnahme der Gaspipeline ist für den 8. Januar geplant.

    ek/mt/sna

     

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    Kapazitäten, Nordmazedonien, Griechenland, Inbetriebnahme, Gaspipeline Turkish Stream, Gazprom