21:24 24 Januar 2020
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    Die Probleme der US-amerikanischen Herstellers Boeing, der nach zwei tödlichen Abstürzen die Produktion von Boeing 737 MAX-Flugzeugen einstellen musste, könnten das BIP-Wachstum bremsen. Das hat der US-Finanzminister Steven Mnuchin gegenüber dem TV-Sender Fox News bekannt gegeben.

    „Es besteht kein Zweifel, dass die Situation um Boeing das BIP-Wachstum verlangsamen wird. Er ist einer der größten Exporteure“, sagte Mnuchin.

    Trotzdem sei in den USA ein stetiges Wirtschaftswachstum zu erwarten.

    „Für dieses Jahr haben wir 2,5 bis drei Prozent anvisiert, wie ich sagte, es könnte aufgrund der Anpassung der Boeing-Zahlen näher an 2,5 liegen“, so der US-Finanzminister. „Aber sonst wären es drei Prozent gewesen“, fügte er hinzu.

    Boeing 737 MAX 8 (Archivbild)
    © AP Photo / Ted S. Warren

    Tödliche 737-MAX-Abstürze

    Bei zwei 737 MAX-Abstürzen in Indonesien und Äthiopien starben im Oktober 2018 und März 2019 insgesamt 346 Menschen. Für den betroffenen Flugzeugtyp - bis dahin das meistverkaufte Modell des Herstellers - wurden weltweit Startverbote verhängt.

    Ob und wann Boeings 737-MAX-Serie wieder abheben darf, ist derzeit unklar. Eine umstrittene Boeing-Steuerungssoftware steht nach ersten Erkenntnissen als mögliche Unglücksursache im Verdacht.

    Spirit AeroSystems, einer der größten Zulieferer von Teilen für dieses Modell, hat sich im Januar für die Beurlaubung von rund 2800 Mitarbeitern wegen des Produktionsstillstands entschieden.

    pd/mt/sna/

     

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    Tags:
    Bremsen, BIP-Wachstum, Absturz, Hersteller, USA, Boeing 737 Max