04:12 28 Oktober 2020
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    Ein offener Handelskonflikt zwischen der EU und den USA würde nach Einschätzung der Bundesbank zu empfindlichen Verlusten beider Seiten führen, wie aus dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht des Finanzinstituts hervorgeht.

    „Die negativen Effekte in den USA wären sogar noch stärker“, heißt es darin.

    Der Schaden für die amerikanische Wirtschaft dürfte laut Prognosen der Bundesbank-Experten deutlich größer ausfallen als der durch den Handelsstreit mit China. Ihren Berechnungen zufolge haben andere Staaten von dem Streit der beiden weltweit größten Wirtschaftsmächte bislang nicht nennenswert profitieren können.

    „Die bisher beobachteten Umlenkungseffekte fielen gering aus.“

    Washington hätte keinen Gewinn mit seiner restriktiveren Handelspolitik erreicht. Die Produktion in den Vereinigten Staaten sei vielmehr wohl etwas gedämpft und der Preisauftrieb tendenziell verstärkt worden. Außerdem ließen sich keine spürbaren positiven Beschäftigungseffekte erkennen.

    jeg/mt/rtr

     

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    Tags:
    Verluste, Handelsstreit, USA, EU, Bundesbank