22:53 27 Februar 2020
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    Der Chef des US- Elektroherstellers Tesla, Elon Musk, hat am Samstag Details zu der geplanten „Giga-Fabrik“ im Brandenburgischen Grünheide verraten.

    Zuvor hatten sich Anwohner des geplanten Werkes darüber besorgt gezeigt, dass die Tesla-Fabrik die öffentliche Trinkwasserversorgung gefährden könnte: In den Antragsunterlagen hatte Tesla angegeben, dass pro Stunde 372 Kubikmeter Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz benötigt werden sollen.

    Nun meldete sich Musk via Twitter zu Wort und klärte auf, Tesla werde nicht so viel Wasser täglich verbrauchen. Der angegebene Wert sei „möglicherweise ein seltener Fall einer Spitzennutzung, aber nichts, was jeden Tag vorkommt“.

    Außerdem hatten Anwohner kritisiert, dass zugunsten des Werkes die Bäume gefällt werden. Musk hielt dem entgegen, der Wald auf dem 300 Hektar großen Gelände sei kein natürlicher Wald, der zur Kartonherstellung angepflanzt worden sei. Nur ein kleiner Teil davon werde für die Fabrik verwendet, äußerte er.

    ​Giga-Fabrik von Tesla in Grünheide

    Zuvor  hatte Tesla und das Bundesland Brandenburg dem Kaufvertrag für das rund 300 Hektar große Grundstück südöstlich von Berlin zugestimmt. Der Kaufpreis für das bisher dem Landesforstamt gehörende 300 Hektar große Gelände betrug zunächst 40,91 Millionen Euro. Am Donnerstag wurde ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben, das bei der Bestimmung des genauen Preises helfen soll. 

    Das Unternehmen will im brandenburgischen Grünheide nach bisherigen Erkenntnissen 500.000 E-Autos pro Jahr für den Export nach ganz Europa bauen und ist bereit, mehrere Milliarden Euro dafür zu investieren.

    asch/ae/dpa

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    E-Autos, E-Auto, Elektroautohersteller, Elektroauto, Umwelt, Wald, Wasser, Fabrik, Werk, Elon Musk, Tesla, Brandenburg, USA, Deutschland