14:35 18 Februar 2020
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    Das Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen „Merck“ hat heute eine Investition in Höhe von 250 Mio. Euro in eine neue Anlage zur Erforschung und Herstellung biotechnischer Wirkstoffe für klinische Studien im Schweizer Corsier-sur-Vevey bekannt gegeben. Damit baut der Konzern sein Geschäft mit Biotech-Medikamenten in der Schweiz aus.

    Das Ziel ist laut dem Vorstandschef Stefan Oschmann, Patienten schneller den Zugang zu dringend benötigten neuen Medikamenten zu ermöglichen. Die Fertigstellung des Entwicklungszentrums östlich von Lausanne am Genfersee sei 2021 geplant. Mindestens 250 Menschen sollen dort angestellt werden.

    Merck betreibe bereits ein Biotech-Produktionszentrum am Schweizer Produktionsstandort Aubonne, 50 Kilometer weiter westlich. Die Schweiz sei der wichtigste Standort für die Herstellung biotechnologischer Medikamente bei Merck. In den vergangenen zehn Jahren hat der Dax-Konzern mehr als eine Milliarde Schweizer Franken (rund 940 Mio Euro) in dem Land investiert. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung des Landes, in dem 2.400 Mitarbeiter an mehreren Standorten beschäftigt sind.

    Merck ist mit rund 52.000 Mitarbeitern in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig. 2018 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 14,8 Mrd. Euro.

    aa/mt/dpa

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    Tags:
    Investitionen, Geschäft, Medikamente, Schweiz, Merck