23:06 27 Februar 2020
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    Immer noch gibt es in einigen Berufsgruppen deutliche Unterschiede in den Lohnniveaus zwischen Ost- und Westdeutschland. Das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn hat am Mittwoch neue Daten präsentiert.

    Demnach verdienen Azubis in Westdeutschland im Durchschnitt monatlich knapp 40 Euro mehr als ihre Kollegen im Osten. So erreichten die Auszubildenden 2019 im Westen durchschnittlich 941 Euro im Monat, in Ostdeutschland 905 Euro, teilte das Bundesinstitut für Berufsbildung mit.

    Im Osten stieg allerdings das Gehalt der jungen Berufstätigen stärker an – nämlich um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Westen waren es lediglich 3,7 Prozent Zuwachs.

    Zwischen den Berufen gibt es dabei extreme Unterschiede: Während angehende Zimmerer mit 1240 Euro monatlich zu den Spitzenverdienern gehörten, mussten sich etwa Schornsteinfeger-Azubis im Schnitt mit 608 Euro begnügen. Auch angehende Floristen, Friseure oder Bäcker-Azubis gehörten zu den am schlechtesten bezahlten Gruppen.

    ng/dpa

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    Monatslohn, Lohn, Ostdeutschland, Deutschland