22:54 05 April 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    379
    Abonnieren

    In Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger Rinder und Schweine als im Vorjahreszeitraum geschlachtet worden, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Dafür wurde aber mehr Geflügelfleisch produziert.

    Die Fleischmenge sei um 1,4 Prozent auf 8,0 Millionen Tonnen zurückgegangen. Demnach wurden insgesamt 59,7 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde geschlachtet. Gründe für den Rückgang werden nicht genannt.

    Die Masse an Schweinefleisch soll um 2,6 Prozent auf gut 5,2 Millionen Tonnen gesunken sein. Fast 55,1 Millionen Schweine seien dafür geschlachtet worden. Die Zahl geschlachteter Rinder sei im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent auf 1,1 Millionen Tonnen gestiegen. Dabei seien aber weniger Rinder getötet worden, da das durchschnittliche Schlachtgewicht der Tiere zugenommen haben soll.

    Einen Anstieg gab es auch bei der Geflügel-Schlachtmenge: Sie erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen.

    Die Menge an Geflügelfleisch steigt seit 2009 kontinuierlich an. Nach Berechnungen des Amtes erhöhte sich die Produktion in den letzten zehn Jahren um 22 Prozent. Die Menge an Schweine- und Rindfleisch sei dabei auf dem gleichen Niveau geblieben.

    aa/sb/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    USA fangen Berliner Bestellung für Schutzmasken ab – Bericht
    Russische Resolution über Abschaffung von Sanktionen im UN-Sicherheitsrat blockiert
    Russische Panzer und Helikopter im Einsatz gegen „Aggressor“ in Tadschikistan gefilmt – Video
    Brückenteil abgestürzt: Schwerer Bahnunfall im Rheintal fordert Todesopfer
    Tags:
    Deutschland, Rückgang, Produktion, Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Rindfleisch