08:18 24 November 2020
SNA Radio
    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    2320
    Abonnieren

    Volkswagen will die Kapazität seiner geplanten Batteriezellfabrik in Salzgitter bis auf 24 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr erhöhen, hieß es am Freitag aus dem Unternehmen.

    Vorgesehen seien zunächst 16 GWh pro Jahr. Für das Aufstocken sei jetzt nach der ersten Stufe eine Erweiterung angedacht. Der Bauantrag soll im März eingereicht werden. Das Unternehmen wolle dabei mit dem schwedischen Partner Northvolt an der Anbauung dreier Linien kooperieren.

    Das geplante Werk werde auf die Verringerung der hohen Abhängigkeit von Lieferanten aus Asien bei der Ausstattung von Elektroautos ausgerichtet sein. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2021 starten. Die Herstellung von Zellen für Prototypen hatte VW bereits Ende September begonnen. Den Produktionsanlauf habe man auf den Jahresbeginn 2024 festgesetzt.

    Bis zum Jahreswechsel 2023/24 werden in Salzgitter mehr als eine Milliarde Euro investiert, mittelfristig sollen über 1000 Jobs entstehen. Derzeit sei der Großteil der Beschäftigten am VW-Standort Salzgitter noch in der Produktion von Verbrennungsmotoren eingesetzt.

    Eigene Batteriezellen seien ein wichtiger Baustein in der „Elektro-Offensive“ des Konzerns. Bis 2024 fließen insgesamt rund 33 Milliarden Euro in die E-Mobilität, bei der Kernmarke VW Pkw sind es 11 Milliarden Euro.

    aa/sb/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    US-Zerstörer verletzt Russlands Grenze – Verteidigungsministerium
    Impfrennen um Effizienzprozente: Top-Biologe bewertet harte Daten führender Corona-Impfstoffe
    Russland droht bei Weitergabe von Kontrollflug-Informationen an USA mit „harter Antwort“
    Nasa unterbricht Live-Stream: Was taucht hier vor ISS auf? – Video
    Tags:
    Erhöhung, Werk, Batterie, Elektroauto, VW-Konzern