12:53 30 September 2020
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    Vilnius hat nach Angaben des litauischen Energieministeriums den Fall über finanzielle Ansprüche gegen den russischen Konzern Gazprom in Höhe von 1,4 Milliarden Euro verloren.

    Der schwedische Oberste Gerichtshof  habe die Berufungsklage Litauens gegen die Entscheidung des Stockholmer Schiedsgerichts über die Bedingungen für den Kauf von russischem Gas abgewiesen, so die Agentur BNS unter Berufung auf das Energieministerium. Gegen diese Entscheidung könne kein Rechtsmittel eingelegt werden.

    Im Juli 2019 hatte das schwedische Berufungsgericht des Landkreises Svea die Forderung von Vilnius, den Schiedsspruch über den Streit zwischen Litauen und Gazprom aufzuheben, abgewiesen. Das Gericht ordnete außerdem an, dass Litauen Gazprom alle Rechtskosten erstattet, die sich auf rund 10,5 Millionen Euro beliefen.

    Das litauische Energieministerium hatte die Klage gegen Gazprom am 3. Oktober 2012 beim Schiedsgericht der Handelskammer Stockholm eingereicht. Die litauischen Behörden beschuldigten Moskau eines unfairen Preises für das Gas, das von 2006 bis 2015 an das litauische Unternehmen Lietuvos Dujos geliefert wurde. Der russische Energiegigant war mit dieser Forderung nicht einverstanden.

    sm/gs

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    Vilnius, Litauen, Gazprom, Streit