22:23 28 Oktober 2020
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    Der Autobauer Opel will seine Wagen künftig auch wieder in Japan verkaufen. Vom kommenden Jahr an sollen dort zunächst drei Modelle angeboten werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Rüsselsheim mitteilte.

    Dazu werde die bestehende Vertriebsstruktur des französischen Mutterkonzerns PSA genutzt. Dieser hat im vergangenen Jahr in Japan 15.600 Fahrzeuge seiner Marken Peugeot, Citroën und DS verkauft.

    In Japan will Opel nach eigenen Angaben zunächst mit dem Corsa, der dort möglicherweise unter einem anderen Namen vermarktet wird, dem Hochdachkombi Combo Life und dem kompakten SUV Grandland X an den Start gehen. Denen sollen weitere Modelle folgen.

    „Der japanische Automarkt ist einer der größten weltweit. Opel genießt dort als deutsche Marke einen hervorragenden Ruf“, sagte CEO Michael Lohscheller laut einer Pressemitteilung des Unternehmens.

    „Deshalb ist unsere Rückkehr nach Japan ein sehr wichtiger Schritt, um unsere profitablen Exporte erheblich zu steigern – so wie wir es im PACE!-Plan versprochen haben. Opel wird global – unser Comeback in Japan ist ein weiterer Beleg dafür.“

    Opel hat sich zum Ziel gesetzt, zur Mitte des Jahrzehnts mehr als zehn Prozent der Produktion außerhalb Europas abzusetzen.

    leo/ae/dpa

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    Tags:
    Peugeot Citroën, Rückkehr, Markt, Opel, Deutschland, Japan