14:05 04 August 2020
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    Nach den Einschränkungen durch das neuartige Coronavirus produzieren Audi und BMW in China wieder. Die Produktion laufe seit Montag wieder, sagte ein BMW-Sprecher am Dienstag.

    Eine Audi-Sprecherin sagte, sowohl in der Produktion im Joint Venture als auch in allen anderen Geschäftsbereichen sei wieder Normalbetrieb erreicht. Zuvor hatte die "Automobilwoche" über die Wiederaufnahme des Betriebs bei Audi berichtet.

    "Im Moment treten Kunden überwiegend online in Kontakt mit Audi, darauf fokussieren wir aktuell auch unsere Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten. In den Showrooms und bei den Händlern passiert, je nach Region, gerade weniger", sagte Audis Marketing- und Vertriebsvorständin Hildegard Wortmann der Branchenzeitung über die Geschäfte in China.

    Zuvor war berichtet worden, dass das Coronavirus die chinesische Industrie lähmte. Volkswagen teilte aus China mit, dass die Produktion in einigen Werken schon die zweite Woche nicht anlaufe. So teilte Volkswagen China am Dienstag in einer Pressemitteilung mit, dass die bis zum Montag ausgesetzte Produktion im Fall von VW-Werken des Gemeinschaftsunternehmens mit der Shanghai Automotive (SAIC) erst am 24. Februar wieder aufgenommen werden. Der Grund: Es gebe „Probleme in den Lieferketten und der Logistik sowie nur begrenzte Reisemöglichkeiten für Mitarbeiter der Produktion“.

    Aus Sicht der Auto-Experten wird sich das deutlich auf die Produktion in China niederschlagen: „Wir gehen davon aus, dass der chinesische Automarkt in dem Jahr gut 1,5 Millionen Fahrzeuge verliert. Das ist keine einfache Sache, es ist aber die Möglichkeit, dann wieder auf den Wachtsumskurs zu gehen. Der Weltautomobilmarkt, die deutschen Unternehmen – wir alle sind in Geiselhaft vom Coronavirus“, so der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer.

    ai/dpa

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    Tags:
    Wirtschaft, BMW, Audi, China, Deutschland