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    Coronavirus-Ausbruch: Aktuelle Entwicklungen zur neuartigen Lungenkrankheit (198)
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    Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat wegen des sich ausbreitenden Coronavirus seine Vorsorge verschärft. Alle Tui-Gesellschaften – einschließlich der Kreuzfahrten, Flüge und Hotels – sollen das etablierte Verfahren zur Verhinderung von Infektionen befolgen.

    Wie der Sprecher von Tui auf Anfrage der DPA am Mittwoch mitteilte, wurden auch die Hygienemaßnahmen erhöht. So seien auf Kreuzfahrtschiffen zum Beispiel mehr Spender mit Desinfektionsmitteln bereitgestellt worden.

    Für das abgeriegelte Hotel auf Teneriffa habe „Tui Deutschland“ zudem für alle Anreisen bis zum 13. März einen Buchungsstopp verhängt. Derzeit seien rund 200 Gäste in dem Hotel, die über den Tui-Konzern gebucht hätten – davon buchten den Angaben zufolge etwa 35 Gäste ihren Aufenthalt über Tui Deutschland. Die Urlauber seien gebeten worden, ihre Zimmer vorläufig nicht zu verlassen.

    „Wir beobachten die Situation weiterhin genau und stehen in engem Kontakt mit dem Hotel und den örtlichen Behörden“, hieß es aus dem Reisekonzern.

    Auch für Reisen nach China soll ein Buchungsstopp gelten. Deutsche Kunden, die mit Anreise bis zum 31. März gebucht hätten, könnten ihre Chinareise gebührenfrei umbuchen oder stornieren. In das vom Coronavirus betroffene Gebiet in Italien biete Tui keine Reisen an.

    Bei den Kreuzfahrten und Asienreisen verzeichnete Tui bis einschließlich vergangener Woche bereits einen leichten Rückgang der Buchungen. Insgesamt sei es aber noch zu früh, „grundsätzliche Änderungen im Buchungsverhalten unserer Kunden und mögliche finanzielle Auswirkungen“ für den Konzern zu sehen.

    mka/gs/dpa

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    TUI Travel, Coronavirus