16:03 19 September 2020
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    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag beschlossen, ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise auf den Weg zu bringen. Bis zum Jahresende sollen 120 Milliarden Euro zusätzlich in Anleihenkäufe fließen.

    Zudem sollen besonders günstige Kredite Banken dazu bewegen, mehr Kredite zu vergeben und so besonders betroffene Branchen und Unternehmen zu unterstützen. Das soll vor allem kleinen und mittelgroßen Firmen helfen.

    Bei den Zinsen beließen Europas Währungshütter vorerst alles beim Alten. Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent, Geschäftsbanken müssen weiterhin 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken.  

    Der deutsche Leitindex stürzte am Donnerstag gleich zum Handelsauftakt um 5,5 Prozent auf 9864 Punkte. Damit rutsche der deutsche Aktienindex zum ersten Mal seit Juli 2016 unter die Marke von 10.000 Punkten.

    Zuvor waren die Kurse an den großen internationalen Handelsplätzen in Tokio und New York ebenfalls stark abgesackt. Seit dem Start des Corona-Crashes in der letzten Februarwoche hat der Dax inzwischen mehr als ein Viertel eingebüßt. Das Rekordhoch von 13.795 Punkten von Mitte Februar ist inzwischen meilenweit in die Ferne gerückt.

    mka/gs

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    Tags:
    Finanzierung, Europäische Zentralbank (EZB)