14:07 24 Oktober 2020
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    Die Weltölpreise haben vor dem Hintergrund der Ausrufung des nationalen Notstands durch den US-Präsidenten Donald Trump am Freitagabend ihr Wachstumstempo beschleunigt. Dies ergab der Börsenhandel.

    So stiegen Brent-Öl-Futures für Mai um 4,43 Prozent auf 34,66 US-Dollar pro Barrel (Stand 21.59 Uhr MEZ am Freitag). Die Preise der April-Öl-Futures für WTI stiegen um 5,37 Prozent auf 33,19 US-Dollar pro Barrel. Einige Minuten zuvor hatte sich das Rohöl um mehr als sieben Prozent verteuert.

    Investoren wurden offenbar auf eine Pressekonferenz aufmerksam, in deren Rahmen der US-Staatschef wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in den USA den nationalen Notstand ausgerufen hatte. Die Maßnahme würde die Bereitstellung von bis zu 50 Milliarden US-Dollar zur Bekämpfung des neuartigen Erregers ermöglichen, sagte er am Freitag.

    Zuvor hatte eine erneute Panikwelle wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit einen Ölpreisrückgang beim Börsenhandel ausgelöst. Später gab es einen Kursanstieg.

    asch/ae/sna

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    Tags:
    Wachstum, Börsenhandel, Ölpreise, Coronavirus, Donald Trump, USA