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    Anleger und Banken in den USA sind vor dem Hintergrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit einem ernsthaften Mangel an Goldbarren und-münzen konfrontiert. Dies berichtete die Zeitung „The Wall Street Journal“.

    „Die Händler haben alles verkauft oder für die Dauer der Pandemie geschlossen. Die Credit Swiss Group AG, die seit 1856 eigene Goldbarren prägt, hat diese Woche ihre Kunden aufgefordert, nicht einmal anzufragen. In London mieten die Bankiers Privatjets und versuchen, militärische Transportflugzeuge zu finden, um ihre Goldbarren an die Börse in New York zu bringen“, schreibt die Zeitung am Freitag.

    Der Mangel an Gold an der Börse veranlasste die Banker der Wall Street, Kanada um Hilfe zu bitten: „Das Königliche Kanadische Münzamt (die Münzprägeanstalt Kanadas – Anm. d. Red.) wurde mit Anfragen nach einer erhöhten Produktion von Goldbarren überflutet, die nach New York geschickt werden können“, schreiben die Verfasser des Artikels.

    Der Preis für Gold-Futures in den Vereinigten Staaten sei diese Woche um etwa neun Prozent auf rund 1620 US-Dollar pro Feinunze (umgerechnet etwa 31 Gramm – Anm. d. Red.) gestiegen und habe somit den Höchststand seit sieben Jahren erreicht.

    Seit 2000 sei der Goldpreis innerhalb einer Woche nur in wenigen Fällen noch stärker gestiegen: Vor allem im September 2008, nach der Insolvenz der größten US-Bank Lehman Brothers sei es zu einem derartigen Preiswachstum gekommen.

    asch/sb

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    Anleger, US-Banken, Banken, USA