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    Vor dem Hintergrund der Corona-Ausbreitung ist der Preis für die Rohölsorte Brent um fast sechs Prozent gesunken. Am heutigen Morgen lag der Preis bei 24,85 Dollar pro Barrel, wobei der Preis der WTI-Rohölsorte 20,19 US-Dollar pro Barrel betrug.

    Der Hauptfaktor, der die sinkenden Ölpreise beeinflusst, bleibt immerhin die weltweit herrschende Corona-Pandemie. Die meisten Länder haben ihre Grenzen geschlossen und strenge Ausgangssperren für ihre Bürger eingeführt.

    Darüber hinaus läuft ab dem 1. April das OPEC+-Abkommen aus, was sich auch auf den Ölpreis auswirkte.

    Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise insgesamt um mehr als 50 Prozent gefallen. Am 30. März ist der Preis der Ölsorte WTI erstmals seit 2002 auf weniger als 20 US-Dollar pro Barrel gesunken.

    Rekordtief zum Wochenstart

    Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent sackte zum Wochenstart auf den tiefsten Stand seit November 2002 ab. Damals hatten die Ölpreise infolge der Terroranschläge am 11. September 2001 unter Druck gestanden. Auf der Angebotsseite herrscht aktuell zudem ein Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland, der die Ölpreise zusätzlich belastet.

    ac/mt/dpa/sna

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    Abkommen, OPEC, WTI, Brent, Verfall, Ölpreise, Krise, Coronavirus