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    Amerikanische Schieferproduzenten haben eine aggressive Lobbykampagne für die Einführung von Sanktionen gegen Saudi-Arabien und Russland begonnen, in der sie das Weiße Haus dazu aufrufen, eine Produktionsreduzierung der Erdölförderstaaten zu erzwingen. Dies berichtet die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf Quellen.

    Die Schieferproduzenten baten demnach den ehemaligen US-Energieminister Rick Perry um Hilfe.

    Um die Produktion zu schützen, ist es laut den Unternehmen notwendig, Sanktionen gegen Russland und Saudi-Arabien zu verhängen und nach Möglichkeit die Lieferungen von saudischem Öl an die größte Erdölraffinerie in Nordamerika, Motiva, die in Texas liegt und der Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco gehört, zu stoppen.

    Unter anderem wird vorgeschlagen, Zölle für Fremderdöl einzuführen sowie den Normativakt („Jones Act“) abzuschaffen, der in einigen Fällen den Öltransport mit ausländischen Tankern günstiger macht.

    Plan A und Plan B

    „Plan A ist, Saudi-Arabien und Russland zu einem Dialog zu zwingen und (die Erdölförderung) zu reduzieren. Aber wenn das zu viel Zeit in Anspruch nimmt oder misslingt, greift der Präsident zu Plan B – protektionistischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Hilfe für amerikanische Produzenten“, so der ehemalige Berater des Weißen Hauses und nun Chef der Consultingfirma Rapidan Energy Group, Bob McNally.

    Am Freitag plant US-Präsident Donald Trump ein Treffen mit Chefs von Erdölunternehmen.

    ak/sb

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    Tags:
    Sanktionen, Ölförderung, Schieferöl, Saudi-Arabien, Russland, USA