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    Russland verschifft erstmals Weizen nach Saudi-Arabien, berichten mehrere Medien. Am Donnerstag hat ein Schiff mit 60.000 Tonnen Getreide einen Hafen am Schwarzen Meer verlassen. Sieben Monate zuvor hatten die beiden Länder die Lieferbedingungen ausgehandelt.

    Jahrelang hatte Russland als weltgrößter Weizenexporteur versucht, Zugang zum saudischen Markt zu erhalten. Im vergangenen August schuf Riad schlussendlich die Voraussetzungen für die Einfuhr von russischem Getreide. Experten werteten dies als Anzeichen für die Ausweitung der Zusammenarbeit beider Länder über den Ölsektor hinaus, zumal Riad den Marktzugang für das russische Getreide wenige Wochen vor dem Besuch Wladimir Putins in Saudi-Arabien eröffnet hatte.

    Die gerade verschiffte Weizenlieferung fiel zufällig, so die Experten, mit einem wichtigen Vorgang zusammen: Am Donnerstag beriet die Gruppe Opec+ über mögliche Kürzungen der Ölförderung. Dass die Lieferung eine Anlaufzeit gebraucht hat, liegt am vergleichsweise hohen Preis des russischen Weizens im Verlauf der vergangenen sieben Monate. Dem Lieferauftrag war eine Ausschreibung vorausgegangen: Der russische Lieferant erhielt den Zuschlag vor wenigen Monaten.

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    Tags:
    Agrarwirtschaft, Getreideausfuhren, Getreidelieferung, Getreide, Weizenexport, Weizen, Saudi-Arabien, Russland