07:07 01 Dezember 2020
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    Laut dem Lufthansa-Chef Carsten Spohr wird sich die Anzahl der Mitarbeiter in seinem Unternehmen nach der Corona-Krise um rund 10.000 Menschen verringern.

    Wie der Vorstandsvorsitzende am Freitag in einer internen Botschaft an die Mitarbeiter mitteilte, werde die Flotte um etwa 100 Flugzeuge schrumpfen. Bislang hatte die deutsche Fluggesellschaft mit einer Zahl von 7000 Stellen gerechnet, die aufgrund der Corona-Krise wegfallen könnten.

    Vor dem Ausbruch der Pandemie hatte der größte Luftverkehrskonzern Europas weltweit rund 130.000 Mitarbeiter und 760 Flugzeuge. Der Konzern plante dabei schon vor der Corona-Krise den Verkauf der Catering-Sparte LSG Sky Chefs mit weltweit rund 35.000 Beschäftigten. Für das Europa-Geschäft mit rund 7000 Leuten war man sich bereits mit dem Konkurrenten Gategroup einig. Das Geschäft ist aber noch nicht abgeschlossen.

    Nach Spohrs Ansicht werde das Unternehmen erst 2023 wieder ein Gleichgewicht erreichen.

    „Wir waren als erste Branche von dieser weltweiten Krise betroffen, und die Luftfahrt wird mit die letzte sein, die sie verlassen wird“, betonte der Lufthansa-Chef.

    Am Donnerstag hatte das Unternehmen erklärt, dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Corona-Krise retten könne und weitere Staatshilfen bräuchte.

    ac/mt/dpa

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    Staat, Finanzhilfe, Verringerung, Arbeitsplätze, Lufthansa, Krise, Coronavirus