12:30 06 Juli 2020
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    Nach Angaben des EU-Kommissars für Wirtschaft und Währung, Paolo Gentiloni, kann die Wirtschaft der Eurozone vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie um etwa 7,5 Prozent schrumpfen.

    „Es ist klar, dass in diesem Jahr eine tiefe Rezession in Europa unvermeidlich ist. Wir werden unsere Frühjahrsprognose am 7. Mai vorlegen. Wir werden 2020 einen sehr starken Rückgang des EU-Bruttoinlandsprodukts verzeichnen, schlimmer als während der globalen Finanzkrise. Unsere Zahlen werden den jüngsten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds ähnlich sein, der einen Rückgang des BIP in der Eurozone um 7,5 Prozent prognostizierte“, sagte Gentiloni.

    Die Eurozone, die aus 19 Staaten besteht, ist der wirtschaftliche Kern der Europäischen Union.

    Mitte des Monats prognostizierte der Internationale Währungsfonds einen Rückgang des BIP der Eurozone aufgrund des Coronavirus um 7,5 Prozent bis Ende des Jahres, obwohl im Januar ein Wachstum von 1,3 Prozent erwartet wurde. Gleichzeitig wird im nächsten Jahr nach dem Basisszenario des Fonds eine Erholung erwartet, und die Wirtschaft der Länder der Währungsunion werde nach Ansicht des IWF um 4,7 Prozent wachsen.

    Weltweit wurden laut der Johns-Hopkins-Universität (JHU) bereits mehr als drei Millionen Menschen mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 209.799 Todesopfer registriert.

    In Deutschland zählt man nach Angaben des Robert Koch-Instituts momentan 155.193 Ansteckungsfälle und 5.750 Todesopfer.

    ac/mt

     

     

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    Tags:
    Paolo Gentiloni, Internationaler Währungsfonds (IWF), Prognose, Rückgang, BIP, Eurozone, Krise, Coronavirus